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zum 17. März 2019

Liebe Gäste, liebe Pölitzerinnen und Pölitzer,

herzlich willkommen zu den ersten Heimspielen im Herrenbereich im Jahr 2019. Neben der Bedeutung des heutigen Spiels für unsere Ligamannschaft, hat auch dieses Grußwort für mich eine hohe, emotionale Bedeutung. Es ist ein Gruß zum Abschied, aber der Reihe nach:

Mit der Niederlage vor 14 Tagen im Nachholspiel beim SSV Güster haben wir es verpasst, uns endgültig vom Relegationsplatz zu entfernen. Ob dieser am Ende der Saison überhaupt ausgespielt werden muss, bleibt abzuwarten. Fest steht aber, dass der Abstand nur noch 4 Punkte beträgt. Wir müssen uns daher noch mehr auf uns konzentrieren, mit unseren Zugängen in der Winterpause haben wir uns sicherlich verstärkt. Besonders begrüßen möchte ich heute unsere Neuzugänge Tim Nazarkiewicz, Zakaria Sahli, Malte Gerich und Nicolas Ückert.

Die Dritte empfängt heute nach den zuletzt unglücklichen und knappen Niederlagen die Zweitvertretung des VfL Rethwisch. Hier sehe ich mit großer Freude, dass sich der Kader in der Breite stabilisiert hat.

Am kommenden Freitag findet die Jahreshauptversammlung der Fußballsparte statt. Ab 19:00 Uhr stehen dabei u.a. Neuwahlen und der Bericht des Vorstands zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2018, sowie Informationen zu unseren weiteren Planungen und Bauprojekten auf der Agenda.

In diesem Zusammenhang möchte ich heute die Gelegenheit nutzen und ein paar Worte zu meinem Abschied äußern: Nach fast einem Jahrzehnt als Obmann blicke ich auf eine intensive und erfolgreiche Ehrenamtsarbeit zurück. Es ist uns gelungen, die Jugendabteilung nachhaltig und deutlich zu stärken, unsere Infrastruktur hat sich extrem verbessert, die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Förderverein und dem Club27 ist exzellent. Unsere Sparte steht auf einem stabilen, finanziellen Fundament und wird auch weiterhin ohne Beitragserhöhungen auskommen. Die sportliche Entwicklung in fast allen Mannschaften ist gut und kontinuierlich.

Zuletzt wurde ich mit der Frage konfrontiert, warum dann ein Abschied zu diesem Zeitpunkt. Auch dazu gibt es viele Gründe, allen voran sind es bei mir persönlich auch berufliche, die die Intensität meiner Vereinsarbeit der letzten Jahre nicht mehr zulassen. Darüber hinaus finde ich aber zahlreiche Gründe, die dazu beigetragen haben, dass mein Akku neu geladen werden muss. Das Drangsalieren des SHFV gegenüber den Vereinen ist für mich -trotz der Mitgliedschaft im Club100 des DFB- nur noch schwer zu ertragen. Hinzu kommt ein seit Jahren nicht mehr existierender und handlungsfähiger Vorstand auf Ebene des KFV Stormarn, den ich früher als Partner und Dienstleister der Vereine gesehen habe. Aber auch die immer enger werdenden Gesetzgebungen zum Datenschutz und zur Erhaltung der Gemeinnützigkeit machen das Ehrenamt zunehmend schwer. Irritierend empfinde ich aber auch die gesellschaftliche Werteentwicklung, die sich sogar in unserem beschaulichen und geliebten Pölitz zeigt und sich u.a. im Umgang mit dem Eigentum des Vereins, der Einhaltung von Vorgaben und Regeln der Mitglieder und der Gleichgültigkeit und dem Selbstverständnis vieler widerspiegelt.

Am Ende bleiben zwei Baustellen, die ich gerne in meiner Verantwortung geschlossen hätte und nun in neue Hände übergeben muss. Da ist die ausstehende Erweiterung und Sanierung unseres Vereinsheimes, welches in diesem Jahr vollzogen werden muss. Hinsichtlich dieser Baumaßnahme bin ich zuversichtlich, dass mit Fördergeldern der öffentlichen Hand vieles gelingen wird. Selber lösen müssen wir unser Defizit in der Stellung der Schiedsrichter. Auch wenn wir in diesem Jahr drei neue Sportfreunde für den Lehrgang gewinnen konnten, so fehlen nach aktuellem Stand zwei weitere Zählschiedsrichter, um in der neuen Saison dieselbe Anzahl an Mannschaften stellen zu können, wie in diesem Jahr. Daher meine große Bitte an Alle, helft mit, dieses Problem zu lösen.

So bleibt mir an dieser Stelle nur noch Danke zu sagen, Danke an die vielen Partner und Freunde, die Gemeinde, den Förderverein und unsere Sponsoren, ohne die die Entwicklung und die Erfolge nie möglich gewesen wären.

Als Vorsitzender des Club27 bleibe ich selbstverständlich eng mit der Fußballsparte verbunden, wir sind noch nicht am Ende unseres Weges.

Ich wünsche dem neuen Vorstand stets ein glückliches und geschicktes Händchen und weiß genau, der Erfolg wird mit Euch weitergehen.

So bleibt mir nun ein letztes Mal, allen Sportlern einen fairen Verlauf der Spiele, den Schiedsrichtern stets einen guten „Pfiff“und Ihnen -liebe Zuschauer- spannende Spiele zu wünschen und bedanke mich für Ihren Besuch,

Euer/Ihr
Jens Elschenbroich

 


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